Social Media – Alles einsteigen, Zug fährt ab!

Social Media – ja oder nein? Das ist eigentlich nicht die Frage. Die Frage kann nur lauten – WIE setze ich die Social Media optimal ein? Jedes Unternehmen, das sich von diesem Thema abwenden will, um einen „Trend auszusitzen“ handelt grob fahrlässig. Mit jedem Tag verlieren diese Betriebe Boden unter den Füßen gegenüber der Konkurrenz. Es erinnert irgendwie an die ersten Tage der Eisenbahn, wo konservative Kräfte meinten, diese neumodischen Maschinen werden sich nie durchsetzen. Man bleibe lieber bei den Pferden, da weiß man was man hat. Wie falsch sie damit gelegen sind, lehrt uns die Geschichte.

Bleiben wir gleich bei den Schienen, denn Social Media hat mehr Gemeinsamkeiten mit der Eisenbahn als man glaubt. Social Media sind wie ein Zug der derzeit noch relativ langsam durch die Station fährt, aber stetig Fahrt aufnimmt. Wer noch nicht eingestiegen ist hat jetzt noch die Möglichkeit aufzuspringen. Ganz gefahrlos ist es nicht. Wenn man es nicht richtig macht kann man leicht unter die Räder kommen. Daher sollte der „Einstieg“ gut überlegt und geplant sein.

Es stellt sich jedoch nicht die Frage ob man aufspringen soll oder nicht, denn der Zug fährt Richtung Zukunft.

Fakt ist, dass ab einer bestimmten Geschwindigkeit ein Einstieg nicht mehr möglich sein und es keine zweite Chance geben wird. Passagiere die abwarten, werden irgendwann das Nachsehen haben und in der Station „Vergangenheit“ in Vergessenheit geraten.

Aber eines muss auch ganz klar sein, ein Social Media Einsatz ohne (Fahr-)Plan wird nicht zum Ziel führen. Falsch umgesetzt kann es eine fast ähnlich fatale Wirkung haben wie die Nichtnutzung der Medien. Erst wenn Social Media Teil eines ganzheitlichen Konzeptes sind entfalten sie ihre volle Wirksamkeit.

Ideal ist der Einsatz der neuen Medien im Zuge eines Employer Branding Prozesses. Wenn es eine klare Arbeitgeberpositionierung gibt, sprich ich weiß wohin die Reise mit dem Zug gehen soll, macht es Sinn „einzusteigen“.

Fazit: Unternehmen müssen erst wissen wer sie (wirklich!) sind und wohin sie wollen. Ist das in einer authentischen Arbeitgeberpositionierung festgehalten, kann man sich überlegen welche Social Media Strategie am besten dafür zu verwenden ist.
Diese Überlegungen sollten schnell getätigt werden, denn der Zug nimmt bereits Fahrt auf.

Mit lieben Grüßen,
Jürgen Pfeiler

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