Monat: August 2014

Social Media – Alles einsteigen, Zug fährt ab!

Social Media – ja oder nein? Das ist eigentlich nicht die Frage. Die Frage kann nur lauten – WIE setze ich die Social Media optimal ein? Jedes Unternehmen, das sich von diesem Thema abwenden will, um einen „Trend auszusitzen“ handelt grob fahrlässig. Mit jedem Tag verlieren diese Betriebe Boden unter den Füßen gegenüber der Konkurrenz. Es erinnert irgendwie an die ersten Tage der Eisenbahn, wo konservative Kräfte meinten, diese neumodischen Maschinen werden sich nie durchsetzen. Man bleibe lieber bei den Pferden, da weiß man was man hat. Wie falsch sie damit gelegen sind, lehrt uns die Geschichte.

Bleiben wir gleich bei den Schienen, denn Social Media hat mehr Gemeinsamkeiten mit der Eisenbahn als man glaubt. Social Media sind wie ein Zug der derzeit noch relativ langsam durch die Station fährt, aber stetig Fahrt aufnimmt. Wer noch nicht eingestiegen ist hat jetzt noch die Möglichkeit aufzuspringen. Ganz gefahrlos ist es nicht. Wenn man es nicht richtig macht kann man leicht unter die Räder kommen. Daher sollte der „Einstieg“ gut überlegt und geplant sein.

(mehr …)

Employer Branding schafft Wert-Schöpfung

Wenn man von Employer Branding oder Arbeitgeberpositionierung spricht, spricht man eigentlich von Werten. Werte denen sich die Organisation, die Marke an sich und auch der Betrieb als Arbeitgeber verschrieben haben. Dennoch gibt es oft einen Unterschied wie diese gesehen und gelebt werden.

Bei der Marke geht man mit diesen Werten ganz offen um und findet sie in jeder Marketingaktivität wieder. Kein Wunder denn hier werden hauptsächlich die positiven Eigenschaften und die damit verbundenen Emotionen eines Produktes oder einer Serviceleistung in den Vordergrund gestellt. Nie würde jemand auf die Idee kommen auch die negativen Aspekte zu erwähnen. Aber das erwartet auch keiner. Beispielsweise ist jedem klar:  beim Kauf eines Apple-Produkts muss ich auch mit der Software iTunes leben. Sollte das ein Konsument nicht wissen, findet sich diese Information aber auf unzähligen Plattformen wo Produkte getestet und verglichen werden.

Wie ist das aber mit der Arbeitgeberpositionierung? Hier passieren gleich zwei Kardinalfehler. Erstens werden Werte verwendet die generisch sind. Sie klingen gut, sind modern, omnipräsent und erzeugen positive Emotionen. Das Problem ist nur, dass diese Werte auch von vielen anderen Unternehmen verwendet werden und oft treffen sie nicht einmal zu. Als Differenzierungsfaktor sind sie somit wertlos! Die positive Energie verpufft. Sind die Werte nur Lippenbekenntnisse und werden nicht gelebt, dann haben sie sogar die gegenteilige Wirkung zur Mitarbeiterbindung.

(mehr …)