Monat: Juli 2014

Employer Branding hat nichts mit Hygiene-Faktoren zu tun!

Jeder der Wirtschaft oder Psychologie studiert, oder schon einige Management-Seminare besucht hat, hat wahrscheinlich schon einmal von der Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg gehört. Ein Klassiker, zum Thema Arbeitsmotivation! Hier wird zwischen zwei Faktoren unterschieden. Den Hygienefaktoren (z.B. Vergütung, Entwicklungsmöglichkeiten), deren Vorhandensein eigentlich nur das aufkommen von Unzufriedenheit verhindert und den Motivatoren (z.B. Anerkennung, Verantwortung) die Zufriedenheit bringen.

Es überrascht immer wieder wie oft Unternehmen heutzutage Hygiene-Faktoren als „Employer Branding“ verkaufen. Nicht selten werden Themen wie Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Vergütungen und Sozialleistungen oder Work-Life-Balance auf die Fahnen geschrieben, mit dem Nachsatz, dass man Employer Branding betreibe. Das ist es aber nicht!

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